Das Programm der mcbw 2026 ist live!
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#designconnects

Aktionen im öffentlichen Raum

Willkommen bei der munich creative business week (mcbw), dem einzigartigen Designevent Deutschlands, der Kreativität und Innovation in den Mittelpunkt stellt. Jedes Jahr verwandeln wir öffentliche Räume durch inspirierende Installationen, die Designer:innen, Unternehmen und kreative Köpfe zusammenbringen.

Überall in der Stadt

Was sind mcbw Aktionen im öffentlichen Raum?

Sie umfassen eine Vielzahl von Formaten, die jedes Jahr zur mcbw geplant und umgesetzt werden. Jede Aktion nimmt Bezug auf das aktuelle Jahresmotto und beleuchtet es aus seiner ganz eigenen Perspektive.

Die Stadt als Spielfeld

mcbw public space x Cappella del Suono

Zur mcbw bespielt das Architekturkollektiv Studio Carraldo die Südwiese der Alten Pinakothek gleich mit zwei interaktiven Pavillons – offen, experimentell, zum Mitmachen. Eine mcbw public space Installation!

Studio Carraldo kreiert mit der Cappella del Suono einen Raum, der akustisch wie visuell erfahrbar wird. Unterschiedlich lange Klangstäbe formen ein feines akustisches Gefüge und erzeugen ein sich stetig wandelndes Spiel aus Licht und Schatten. Der Pavillon lässt sich als Raum der Durchlässigkeit verstehen – offen genug, um Teil der Landschaft zu bleiben, und doch klar definiert als architektonischer Ort.

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Der Pavillon reagiert auf die Anwesenheit von Menschen und lässt sie Teil der Konstruktion werden. Architektur wird hier nicht als statisches Objekt verstanden, sondern als individuelle Erfahrung.

In Kooperation mit Studio Carraldo, empowered by bayern design. Mit freundlicher Unterstützung der Bayerischen Staatsgemäldesammlung und des Kunstareal München.

Bis 17. Mai 2026 auf der Südwiese zu sehen!

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Die Stadt als Spielfeld

mcbw public space x Delulu

Im zweiten Pavillon von Studio Carraldo wird das mcbw Jahresmotto direkt begreifbar: die Installation lädt in einem begehbaren Labyrinth zur lustvollen Orientierungslosigkeit ein. Spaß garantiert!

DELULU (abgeleitet von „delusional“, illusionär) beschreibt den Rückzug in Wunschdenken, wenn die Realität zu komplex wird. Der Begriff stammt aus der Jugendsprache einer Generation, die inmitten zahlreicher Krisen und tiefer Zukunftsängste aufgewachsen ist – geprägt von Klimawandel, sozialer Unsicherheit und digitaler Überlastung.

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Anstatt aufzugeben, verwandelt diese Generation Realitätsflucht in eine spielerische Überlebensstrategie, bei der Fantasie und Humor zu Formen der Selbstermächtigung werden. Globale Krisen können ein Gefühl der Überforderung hervorrufen; der Philosoph Timothy Morton beschreibt sie als „Hyperobjekte“ – Phänomene, die so gewaltig und weit verbreitet sind, dass sie unsere Fähigkeit, sie vollständig wahrzunehmen, übersteigen.

Die Installation Delulu übersetzt diesen Zustand in ein begehbares Labyrinth: eine sich ständig verändernde räumliche Erfahrung, in der Orientierungslosigkeit zu einem kreativen Moment wird. Besuchende navigieren zwischen Isolation und Begegnung, zwischen Stille und Bewegung.

Delulu ist als experimenteller Raum konzipiert, als Spielwiese der Möglichkeiten. Die Installation wirft die Frage auf, wie wir Verantwortung übernehmen und gleichzeitig mutig gestalten können – inmitten von Unsicherheit, Wandel und Illusion.

In Kooperation mit Studio Carraldo, empowered by bayern design. Mit freundlicher Unterstützung der Bayerischen Staatsgemäldesammlung und des Kunstareal München.

Bis 17. Mai 2026 auf der Südwiese zu sehen!

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mcbw public space x adpa

Was passiert, wenn Design plötzlich weich wird? Wenn ein Objekt im Stadtraum auftaucht, das neugierig macht, zum Näherkommen einlädt – und vielleicht sogar zum Spielen?

Mitten auf dem Rindermarkt entsteht zur munich creative business week ein Objekt, das zugleich Kunstwerk, Landmark und Einladung ist: ein großformatiges Inflatable. Weich, farbstark und unübersehbar setzt es einen klaren visuellen Impuls im Stadtraum und macht die Präsenz der mcbw schon aus der Ferne sichtbar.

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Inflatables haben eine lange Tradition in Kunst und Design. Seit den 1960er-Jahren experimentieren Künstler:innen und Architekt:innen mit aufblasbaren Strukturen als Gegenentwurf zu monumentaler, schwerer Architektur. Leicht, mobil und temporär erobern sie Räume, verändern Perspektiven und laden zur Interaktion ein. Ihre weichen Formen wirken spielerisch und zugänglich, sie senken Schwellen und eröffnen neue Möglichkeiten der Begegnung mit Gestaltung.

Auch das Inflatable der mcbw folgt dieser Idee: Es ist nicht nur ein Blickfang, sondern ein Erlebnis. Auf dem Rindermarkt platziert, lädt es dazu ein, stehen zu bleiben, es zu umrunden, es zu berühren und den öffentlichen Raum neu wahrzunehmen. Design wird hier nicht nur betrachtet, sondern körperlich erfahrbar.

Ein zweites, kleineres Inflatable schwebt im Ruffinihaus, genauer im Ruffini-Laden unter der Decke. Es fungiert als sichtbarer Hinweis auf den Ursprung der Installation und verbindet beide Orte miteinander. 

Fotografieren vor dem farbenfrohen Objekt ausdrücklich erwünscht! 
#designconnects

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Gestaltung sichtbar machen

mcbw pop-up x stories around

Wir feiern die Vielfalt – nicht nur bei Kartoffeln. Komm vorbei, entdecke, misch mit, begegne.

Der mcbw pop-up Ausstellungscontainer in der Innenstadt wird in diesem Jahr von Studierenden der IU Internationale Hochschule bespielt. Ausgangspunkt ist ein vertrautes Symbol des Viktualienmarkts: die Kartoffel. Vielseitig, lokal verankert und einst „Migrantin“, wird sie zur Erzählerin von Geschichten über Herkunft, Identität und Vielfalt. Im Container werden diese Geschichten haptisch, visuell und interaktiv gesammelt, geteilt und in den Stadtraum getragen.

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Mit Humor und Haltung übersetzen die Studierenden ihre Beobachtungen in Porträts, Klang, Material und Raum. So entstehen ein sinnliches, interaktives Erlebnis und ein Plädoyer für ein Stadtbild jenseits der „Monokultur“.

Ein besonderes Highlight ist die Soundinstallation „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“, die in unmittelbarer Nähe zu den Brunnenfiguren von Karl Valentin und Liesl Karlstadt zu hören ist – ein subtiler Dialog zwischen Ort, Geschichte und Gegenwart: „stories around“ wird realisiert von einem interdisziplinären Team aus Studierenden der Studiengänge Mediendesign und Produktdesign der IU Internationale Hochschule. Initiative und kreative Leitung: Prof. Anders Herwig, Prof. Bettina Otto und Prof. Miriam Irle.

Wir bedanken uns für den Standort und die freundliche Unterstützung von "Der Pschorr" und dem Team von bayern design.

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Gestaltung sichtbar machen

mcbw pop-up x Light Up

Ein Raum voller Licht, Bewegung und Miteinander, in dem einzelne Momente zu einem still vibrierenden, kollektiven Lichtraum verschmelzen.

Light Up vereint mehrere Knotenpunkte zu einem vernetzten Erlebnisfeld: kurze, eigenständige Module, die auf Nähe, Bewegung und Kooperation reagieren und ihre Lichtsignale in eine gemeinsame Struktur nach oben einspeisen.

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Besucher:innen begegnen poetischen Mikro-Interaktionen (z. B. leuchtenden Origami-Elementen, die auf Nähe-Distanz reagieren), kooperativen Spielformen (z. B. gemeinsames Rätsellösen) mit zeitlicher Abstimmung und räumlicher Koordination, sowie systemischen Perspektivwechseln, in denen pflanzliche Materialien und Sensoren ungewohnte Aspekte hörbar machen. So entsteht ein Wechselspiel zwischen eigenem Erkunden und Zusammenspiel zwischen den Besucher:innen; die Summe mehrerer Beiträge zeichnet sich subtil im schwebenden Lichtraum darüber ab.  

Entwickelt von Studierenden des Studiengangs Design for Digital Futures (M.A.) – DFDF an der Fakultät Design der Technischen Hochschule Nürnberg – einem internationalen, interdisziplinären Programm. 

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