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DIPLOMA

Hier studiert man nicht allein

Es gibt viele gute Gründe für ein Fernstudium, gerade wenn man sich beruflich weiterentwickeln oder sich neu orientieren möchte. Doch kann das auch im Design funktionieren, in einem Fachbereich, bei dem der Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden so wichtig ist? Es kann, und zwar richtig gut, wenn man wie die DIPLOMA Hochschule das Beste aus beiden Welten in einem Studium vereint.

Für gewöhnlich bestehen Fernstudiengänge aus Modulen, die man abarbeiten muss; ob man das in drei oder in zehn Jahren tut, ist meist egal. Auf jeden Fall studiert man aber für sich allein. In vielen Bereichen mag das gut funktionieren, aber wie soll das im Design gehen? Tatsächlich gab es viele Diskussionen und Skepsis, als die DIPLOMA Hochschule 2012 erstmals einen Fernstudienkurs in Grafikdesign anbot. Andreas Ken Lanig, der Studienbereichsleiter Design & Medien an der DIPLOMA, erinnert sich an die Vorbehalte gerade von gestandenen Lehrenden aus den Kunstakademien und er kann sie gut verstehen. Das Atelierprinzip kennt er noch aus seiner eigenen Studienzeit: „Man ist sich physisch nahe, befindet sich im selben Raum und das Atelier ist auch dafür da, seine soziale Prägung hinter sich zu lassen.“ Irritation sei eine ganz typische kunstpädagogische Intervention, und Lanig muss lachen, als er sich daran erinnert, wie ihm selbst gesagt wurde, er solle den „bourgeoisen Scheiß“ lassen. In der Erwachsenenbildung wäre die bewusste Irritation natürlich kein Mittel, sagt der Gestalter, das Atelierprinzip hält er in der Ausbildung dennoch für ganz wichtig, weil es Prozesse in Gang setzt, die Kreativität fördert und das Selbstverständnis verändert. 

Das hybride Atelier

An der DIPLOMA hat man das Atelierprinzip auf die Bedingungen eines Fernstudiums angepasst. Das Design-Studium an der DIPLOMA Hochschule ist in erster Linie ein selbst organisiertes Fernstudium. In 70 Prozent der Zeit bearbeiten die Studierenden in Eigenregie Themen wie Typografie, Editorial Design oder Markenführung in Projekten. Die übrigen 30 Prozent der Zeit bestehen aus Online-Vorlesungen und Projektbesprechungen. Hier greift das Prinzip des „hybriden Ateliers“, bei dem der Austausch im Vordergrund steht. An der DIPLOMA durchlaufen die Studierenden das Studium gemeinsam: Man kennt sich, arbeitet an Projekten, bespricht Arbeiten, unterstützt und motiviert sich gegenseitig – ganz so, wie man es in einem realen Atelier auch tun würde. Dieses Prinzip sei ein Alleinstellungsmerkmal, sagt Lanig, und würde unter anderem dazu führen, dass die Hochschule eine sehr hohe Erfolgsquote aufweise und besonders viele Studierende ihren Weg in den kreativen Beruf fänden.

Selbstwirksamkeit und Praxisnähe

Neben dem Fachwissen, das die Designstudiengänge an der DIPLOMA vermittelten, sei Andreas Ken Lanig und dem Kollegium noch ein weiterer Punkt sehr wichtig. Lanig beschreibe es mit dem Begriff der Selbstwirksamkeit. Für viele sei es eine besondere Erfahrung, wie sehr sich ihr Leben durch das Studium verändern könne. Ein großer Teil der Studierenden wolle sich beruflich weiterentwickeln, beispielsweise der Mediengestalter, der eine verantwortungsvollere Position anstrebe. Andere wollten sich beruflich verändern, etwa die Bankkauffrau, die nach vielen Berufsjahren nun ihrer Leidenschaft nachgehen wolle. Durch das Fernstudium erlebten all diese Menschen, wie sich ihre berufliche Perspektive deutlich verbessere.

Das Fernstudium setzt zudem auf große Praxisnähe. Statt Wissen über Klausuren abzufragen, wird projektorientiert gearbeitet. So lernen die Studierenden ihr Handwerkszeug über die praktische Arbeit. Eine weitere Besonderheit: An der DIPLOMA werden viele Social-Design-Projekte umgesetzt. Das Gestalten für gemeinnützige Organisationen sieht man hier als Gegenpol zum rein marktorientierten Design. „Ab der Hälfte der Zeit beginnt bei uns das Projektstudium“, erklärt Lanig, „und uns ist es wichtig, dass die Leute Themen finden, die sie wirklich interessieren. Unser Fokus auf Social Design hat auch damit zu tun, dass wir über das rein akademische Lernen hinaus, Werte vermitteln möchten.“

Bildungsgerechtigkeit steht im Zentrum

Eine weitere Besonderheit zeichnet das Studium an der DIPLOMA-Hochschule aus. Im Vergleich zu „klassischen“ staatlichen Designschulen bilden die Studierenden der DIPLOMA ein breites Altersspektrum ab. Von 17 bis 70 Jahren ist hier jede Altersgruppe vertreten und entsprechend breit ist der Erfahrungsschatz der Kursteilnehmer:innen. Die Jüngeren bringen ein anderes Wissen mit, als die Älteren und in den Projektgruppen kann jede Seite von der anderen profitieren. Viele der Studierenden seien auch Aufsteiger:innen betont Andreas Ken Lanig, oft hätten sie nach beispielsweise einer Lehre und einigen Jahren im Beruf den Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Um mehr verdienen zu können oder eine anspruchsvollere Tätigkeit ausüben zu können, sei manchmal ein Studium nötig und ein Angebot wie das der DIPLOMA ideal. „Das Fernstudium ermöglicht Menschen ein Designstudium“, erklärt Lanig, „die im klassischen Präsenzsystem (Vollzeit, Ortsbindung, starre Zeiten) kaum Chancen oder keinen Zugang haben. Es adressiert somit eine Lücke im Bildungssystem.“ Von dieser Flexibilität profitieren vor allem Frauen, von denen viele ihr Studium während der Familienphase beginnen. Ein Studium, das Möglichkeitsräume eröffnet.

 

Ein Studium, das Möglichkeitsräume eröffnet

Das Studium an der DIPLOMA ist besonders, nicht nur weil es ein Fernstudium ist. Vom Anspruchsniveau her steht die Fernuni Präsenzeinrichtungen in nichts nach, sie bietet aber mehr Flexibilität und lässt sich deshalb mit Beruf und Familie besser vereinen. Für viele, die bereits im Beruf stehen, ist sie zudem ein gutes Mittel, um sich weiterzuentwickeln. „Die Verzahnung von Theorie, Methodik und gestalterischer Umsetzung entsprach genau dem, was ich unter einem Studium verstehe“, sagt beispielsweise Master-Student Marcel Bouillon, „einem Raum, in dem Denken, Entwerfen und Reflektieren gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Die Erkenntnis, dass es nicht 'die' Zukunft gibt, sondern multiple, sich überlagernde Möglichkeitsräume, war für mich ein zentraler Aha-Moment.“

Die DIPLOMA schafft einen Ort, an dem sich jeder in seinem ganz persönlichen Tempo weiterentwickeln kann, und doch wird das Miteinander trotz Fernstudiums gefördert. Oder wie es Andreas Lanig sagt: „Hier studiert niemand allein!“

 

Und welche Studiengänge kann man belegen?

Insgesamt bietet die DIPLOMA sechs Bachelor-Studiengänge sowie einen Master-Studiengang im Bereich Design im Fernstudium an: 

  • Kommunikationsdesign (B.A.)
  • UX-Design (B.A.)
  • Prozess- und Produktdesign (B.A.)
  • Craft Design (B.A.)
  • Digital Games Business (B.A.)
  • Informationsdesign (B.A.)
  • Design & Leadership (M.A.)

Trefft DIPLOMA während der mcbw – und nehmt an ihren Online-Events teil.