Technogym
Die Architektur der Bewegung
Fitness fristete lange ein Schattendasein in der Architektur – versteckt in Kellern, auf Funktion ausgelegt statt auf Erlebnis. Heute wandern Trainingsräume auf Dächer, in Hotels, an Arbeitsplätze, in Wohnungen und sogar auf Kreuzfahrtschiffe. Während Wohlbefinden zu einem integralen Bestandteil wird, wie wir den Alltag gestalten, hilft Technogym dabei, Fitness als Kultur und Teil des täglichen Lebens neu zu definieren.
Noch vor nicht allzu langer Zeit war Fitness etwas, zu dem man hinging. Man betrat einen Raum, irgendwo fernab des Alltags, absolvierte sein Programm und ging wieder. Heute wird Fitness allmählich zu etwas, mit dem wir leben: eingebettet in die Räume, in denen wir arbeiten, reisen und Kontakte pflegen. Mit anderen Worten: Das Fitnessstudio ist kein Ziel mehr. Es wird Teil der Umgebung, in der wir leben und atmen.
Für Cristian Brugnoli, Architecture & Interior Design Director bei Technogym, ist dieser Wandel fundamental architektonisch. „Architektur spielt eine zentrale Rolle dabei, wie Menschen zu körperlicher Aktivität finden“, erklärt er. „Eine gut gestaltete Umgebung enthält Bewegung nicht nur, sie inspiriert und motiviert aktiv dazu.“ Eine einfache, aber kraftvolle These: Wenn Umgebungen intuitiv, komfortabel und energetisierend wirken, bewegen sich Menschen mehr. Nicht, weil man es ihnen sagt, sondern weil es sich natürlich anfühlt, so Brugnoli: „Wenn Architektur sowohl räumliche als auch Nutzerbedürfnisse vereint“, sagt er, „entsteht eine Atmosphäre, in der Bewegung natürlich statt erzwungen wirkt.“
Equipment als Teil der Architektur
Hier unterscheidet sich Technogym grundlegend von traditionellem Fitness-Design. Statt Equipment nachträglich hinzuzufügen, wird es von Anfang an Teil des architektonischen Konzepts. „Equipment auszuwählen, das wirklich zu den Trainingszielen passt, verbessert das gesamte Erlebnis“, sagt Brugnoli. „Aber die richtigen Tools, am richtigen Ort platziert, ermöglichen es Nutzern, nahtlos und effizient mit dem Raum zu interagieren. Fast so, als würde die Umgebung selbst Teil des Workouts.“
Um dies zu ermöglichen, arbeitet Technogym eng mit Architekt:innen und Kund:innen von der frühesten Projektphase an zusammen und balanciert Technologie, Nutzererlebnis, Design und digitale Features als ein System. „Dieser ganzheitliche Ansatz ist Teil des Technogym-Ökosystems“, erklärt Brugnoli. „Das Equipment soll die architektonische Vision verstärken, nicht mit ihr konkurrieren.“
Von Performance zu Wohlbefinden
Eine der größten Veränderungen, die Brugnoli beobachtet: Fitnessräume entwickeln sich von leistungsorientierten Umgebungen zu ganzheitlichen Wellbeing-Destinationen. „Menschen, besonders jüngere Generationen, suchen nach Räumen, die funktional sind, aber auch schön zum Leben“, sagt er. „Sie wollen vom Training emotional eingebunden werden, nicht eingeschüchtert.“
Natürliche Materialien, warme Töne und taktile Oberflächen spielen dabei eine wichtige Rolle. Technogym's Sand Stone Collection spiegelt diese Richtung wider. Inspiriert von mediterranem Sandstein, führt sie ruhige, naturnahe Farben und raffinierte Oberflächen ein, die mit Holz, Stein und architektonischen Innenräumen verschmelzen. „Natürliche Elemente nach innen zu bringen, schafft eine warme, vertraute Atmosphäre“, erklärt Brugnoli. „Diese Räume sind nicht mehr nur Fitnessstudios, sie sind soziale Wellness-Hubs, in denen Community und Komfort genauso zählen wie Performance.“
Die veränderte Rolle von Fitness zeigt sich auch darin, wo diese Räume platziert werden. Einst in Kellern versteckt, wandern Trainingsbereiche heute in die sichtbarsten und begehrtesten Teile von Gebäuden und des Alltags: „Fitnessräume wurden früher in sekundären Bereichen untergebracht“, sagt Brugnoli. „Heute befinden sie sich auf Dächern, an Premium-Standorten, integriert in Luxuszonen.“
Die Logik ist einfach nachzuvollziehen und tatsächlich sehr überzeugend: Wenn Training sichtbar und architektonisch zelebriert wird, engagieren sich Menschen mehr, bleiben länger und nehmen Fitness als Teil ihres Lifestyles wahr – nicht als separate Verpflichtung.
Erlebnisse, die bleiben und bestehen
Eine Philosophie mit breiterer Wirkung, als man zunächst denken mag. Denn wenn Menschen mehr Zeit im Fitnessstudio verbringen, steigen auch die Anforderungen an das Equipment. Es muss nicht nur funktional sein, sondern auch länger halten. „Langlebigkeit ist fundamental“, erklärt Brugnoli. „Langlebige Produkte reduzieren Verschwendung und gewährleisten konstante Performance über die Zeit.“ Gleichzeitig operiert Technogym in einem zutiefst digitalen Ökosystem. Aber Brugnoli ist vorsichtig damit, wie Technologie in physische Räume eintritt. „Digitale Integration muss sich nahtlos anfühlen“, sagt er. „Technologie soll das Erlebnis verstärken, nicht überwältigen.“
There’s an app for that
Solche erweiterten Erlebnisse sind heute typischerweise digital. Bei Technogym ist das nicht anders. Durch das Technogym-Ökosystem und die App können Nutzer:innen konsistente Trainingsroutinen über verschiedene Standorte hinweg aufrechterhalten: zu Hause, in Hotels oder in Clubs weltweit – alles unterstützt durch intuitive, diskrete Interfaces.
Im größeren Kontext sieht Brugnoli, dass Fitnessräume eine breitere soziale Rolle übernehmen. „Sie können zu Ankern sozialer Verbindung werden“, sagt er. „Sie fördern gesündere Lebensstile, schaffen Community-Hubs und tragen zu aktiveren urbanen Umgebungen bei.“
Mit Blick nach vorne sieht er den Aufstieg sozialer Wellness-Clubs: hybride Räume, die Training, gesunde Ernährung, Regeneration und Lifestyle verbinden. „Wellness wird sich weiter in unterschiedliche Umgebungen ausbreiten“, sagt Brugnoli. „Die Chance liegt darin, bedeutungsvolle Wellness-Erlebnisse zu schaffen, wo immer Menschen leben, arbeiten oder reisen.“ Vielleicht fasst das die Ambition von Technogym am besten zusammen: nicht bessere Fitnessstudios zu entwerfen, sondern Umgebungen zu gestalten, in denen Bewegung ganz selbstverständlich Teil des Alltags wird.
Der Beitrag zu Technogym erscheint außerdem im mcbw magazine 2026.
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