Eine interaktive Installation aus Hanfbeton lädt die Besucher dazu ein, Materialien, Raum und Bewegung zu erkunden.
Wall in Translation interpretiert das generischste Trennelement der Architektur neu als soziales Instrument für Spiel und Begegnung.
Im Rahmen der mcbw präsentieren „Park“, ein interdisziplinäres Kollektiv aus Architekten, Designern und Forschern mit Sitz in Mailand, und der Lehrstuhl für Architektur und Design der TUM im Kunstareal eine begehbare Installation aus Hanfbeton. Wall in Translation interpretiert die Wand neu: von der festen Grenze zu räumlichen Aktivatoren: Bänke, Gesprächsnischen, Sprungsteine, ein Labyrinth, eine Bühne, ein Sandkasten. Das Ergebnis ist eine soziale Struktur, die Menschen dazu einlädt, inne zu halten, zu interagieren, zu klettern und gemeinsam den Raum zu gestalten.
Die Installation besteht aus Hanf-Kalk-Ziegeln, einem Verbundwerkstoff aus Hanfschäben und Kalk, dessen Herstellung wenig Energie erfordert und der in der Nähe des Einsatzortes produziert werden kann. Hanf ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, wodurch das Produkt in einem Maßstab und Nähe realisierbar ist, die herkömmliche Baumaterialien selten zulassen. Die Blöcke wurden von TUM-Studierenden in einer Campus-Werkstatt hergestellt. Die Installation dient als erstes Pilotprojekt von TwistBlock 2.0, einem wiederverwendbaren Bausystem, das vom Architekten Oliver von Malm und seinem Sozialunternehmen Start Somewhere entwickelt wurde.
Wall in Translation zeigt, dass selbst das starrste architektonische Element für Kreativität, Spiel und gemeinsame Nutzung geöffnet werden kann.
-
Disziplin:
Architektur / Interior Design
-
Event Code:
760
-
Sprache:
Deutsch, Englisch
-
barrierefrei:
ja
Veranstalter
Arcisstraße 21
80333 München
Das TUM Bioregional Design Lab ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum, das die Prinzipien des Bioregionalismus mit Techniken des Bio-Designs in der gebauten Umwelt verbindet.