Stadt 4.0 – von einer neuen Urbanität im Zeichen der digitalen Transformation


Wer sich heute mit dem Thema Stadt und städtisches Leben beschäftigt, dem begegnet unweigerlich das Wort von der smarten Stadt. »Smart City« ist zum Leitbegriff des Nachdenkens über Urbanität im Zeichen der digitalen Transformation avanciert. Aufgeladen mit Erwartungshaltungen, die diverser kaum sein könnten. Mit Zukunftsängsten gleichermaßen, wie mit der utopischen Verheißung, eine rasant wachsende Weltbevölkerung, die sich bevorzugt in Städten ansiedelt, werde demnächst ihre ökologischen und sozialen Probleme doch noch lösen können, ihre Verkehrsprobleme und ihre komplexen Verwaltungsstrukturen in den Griff bekommen und womöglich mit bezahlbarem Wohnraum beglückt werden. Alles wird also gut und das obwohl niemand so richtig zu wissen scheint, was »Smart City« eigentlich im Detail bedeutet. Immerhin, der Begriff klingt nach Aufbruch, klingt jung und nach Generation iPhone. Alle sind irgendwie vernetzt, elektromobil und eins mit sich und der Welt.

Eine allgemeinverbindliche Definition von »Smart City« gibt es freilich nicht und schon heute zeigt sich, dass viele Städte ihr Konzept von der smarten Stadt höchst individuell gestalten. Einig sind sich jedoch alle darin, dass die Qualität des Zusammenlebens der Menschen mehr denn je auch davon abhängt, ob zur rechten Zeit eine nachhaltige und zukunftstaugliche Stadtplanung betrieben wurde. Der digitalen Transformation, die unser aller Zukunft in vielen Lebensbereichen radikal verändert, kommt dabei eine Schlüsselrolle zu und KI ist ihre Königsdisziplin. Neue Technologien und Stadtplanung werden eine Allianz eingehen, damit Megacities und die immer enger zusammenwachsenden Agglomerationen von urbanen und ländlichen Wohn- und Lebensstrukturen, die heute schon Metropolregionen genannt werden, überhaupt noch lebenswert gestaltet werden können. Gleichwohl hat diese Entwicklung auch ihre Grenzen. Spätestens dort, wo unsere Privatsphäre der dafür als notwendig erachteten Datenerhebung geopfert werden soll. Dennoch gilt es, die enormen Verkehrsflüsse zu regulieren, den öffentlichen Nahverkehr neu zu denken, dafür Sorge zu tragen, dass möglichst allen Menschen eine Teilhabe an den neuen technologischen Errungenschaften gewährleistet werden kann. Es gilt den Schutz der Umwelt weiter zu bringen, wie die Gewährleistung der Sicherheit der Bürger und es gilt auch solche profanen Dinge voranzutreiben, wie den Ausbau des Glasfasernetzes. Im Jahr 2050, so die Schätzung der Vereinten Nationen, wird 70 Prozent einer auf 9,7 Milliarden Menschen angewachsenen Weltbevölkerung in Städten leben. Allein diese Zahl zeigt eindrucksvoll, in welchem Maße Handlungsbedarf geboten ist, aber auch die Notwendigkeit neue  Denkansätze für die Gestaltung der Stadt der Zukunft und das Zusammenleben darin zu entwickeln.


Anlass genug für die MCBW, im Rahmen ihrer »Design Dialogs« eine Podiumsdiskussion zum Thema Stadt der Zukunft, »Stadt 4.0« zu veranstalten. Wie könnte sie aussehen, diese Stadt? Würde sie ein glückliches Utopia sein oder doch eher ein Moloch? Darauf dass es dabei nicht vordringlich um die Formulierung konkreter, gestalterischer Antworten gehen sollte, sondern vielmehr um kreative Hinterfragungen und ein freies aber keineswegs unkritisches Spiel der Gedanken, wies schon der Untertitel der Veranstaltung hin: »Kreapolis« – eine Wortschöpfung aus Kreativität und dem griechischen Wort für Stadt, »Polis«. Ein Experiment mit durchaus offenem Ausgang also, auf das sich eine hochkarätige Experten-Runde unter der Diskussionsleitung von Boris Kochan und Ulrich Müller eingelassen hat: Der Schweizer Designlehrer und Spezialist für Orientierungssysteme und Gestaltung im öffentlichen Raum, Ruedi Baur; der Münchner Designprofessor und Mobilitätsexperte Fritz Frenkler; die Professorin an der Fachhochschule Aachen für Designtheorie und Designgeschichte, Dr. Melanie Kurz; die Designberaterin (u.a. Zeichen und Wunder, Icon Incars) Julia Peglow aus München und der Architekt Amandus Samsøe-Sattler vom Architekturbüro Allmann, Sattler, Wappner, ebenfalls München.

Vom SUV zum Datenraum

Der Expertise der Teilnehmer entsprechend, waren es 120 äußerst wissens- und detailreiche Minuten, die dem Publikum am 4. März 2018 im Forum am Deutschen Museum beschert wurden. Städte, so zeigte sich schnell, sind keine Inseln, sondern zivilisatorische Knotenpunkte in einem weltweiten System von wechselseitigen Abhängigkeiten und Einflusssphären, die allzu häufig geprägt sind von globalen ökonomischen Interessen. Der räumliche Erfahrungshorizont der bei dieser Betrachtung aufgespannt wurde, erschöpfte sich aber durchaus nicht in Globalisierungskritik, sondern bezog den je persönlichen Erfahrungsraum der Runde gleichwertig mit ein. Eine Weite der Betrachtung, die fast nahtlos vom morgendlichen Verkehrsstau am Mittleren Ring, über supranationale politische Weltentwürfe, bis hin zum abstrakten Datenraum reichte – inklusive der Spuren, die wir darin hinterlassen. So frage Julia Peglow, woher es denn käme, »dass auf der Straße praktisch Krieg herrscht?« Und woher, dass im Straßenverkehr jegliches Gefühl für Gemeinschaft und Kooperation fehle? Ihre Antwort: »Egomaschinen«, Autos, von Produktdesignern »martialisch wie moderne Ritterrüstungen« gestaltet mit dem Zweck, maximalen Platz zu beanspruchen. Ausdruck von Entsolidarisierung und sozialer Kälte, die gerade in Großstädten immer mehr um sich greifen. Ganz anders eben als jene berühmte Formel von Hanna Arendt: »Ich bin von diesem Platz«, mit der sie den Ausgangspunkt demokratischen Bewusstseins beschrieben hat. Ruedi Baur knüpft von diesem Zitat ausgehend die Verbindung zwischen dem, »was ganz nahe ist und dem, was weltweit geschieht«. Eine Verbindung, die sich im Zeichen der neuen Kommunikationsmedien eben nur in demokratischer Weise herstellen lässt, wenn irgendwann einmal doch 5G an jeder Milchkanne verfügbar wäre. Menschen, die an die digitalen Netze angeschlossen sind, erscheint jene Verbindung des Lokalen und des Globalen indes heute schon einigermaßen selbstverständlich. Auch wenn sie zumeist nur eine virtuelle ist und zudem von den Kommunikationsunternehmen eher aus ökonomischen Gründen bereitgestellt wird als aus philanthropisch-kulturellen oder gar interkulturellen Motiven heraus. Der Kulturbegriff scheint überhaupt ein volatiler geworden zu sein und erweist sich gegenüber harter Währung einmal mehr als erosionsanfällig.

Darüber, dass genau hier ein neues Designdenken gefragt ist, um eine sich rasant verändernde Welt in Gestaltung zu übersetzen, sie verständlich und nachvollziehbar zu machen und zudem einen verantwortlichen Beitrag zu einer solidarischen Weltgemeinschaft zu leisten, bestand bei den Teilnehmer des Panels dann auch kein Zweifel. Folgt man deren Argumentation, werden die Fähigkeit, Zukunft komplex zu denken, um daraus Gestaltungsentwürfe und Leitideen zu entwickeln zum unabdingbaren Handwerkszeug und den kreativen Techniken der Designer von morgen gehören.


Regulierung und Experiment

»Weltentwerfen« hat der Architekt und Designtheoretiker Friedrich von Borries sein 2016 erschienenes, vieldiskutiertes Buch in Anlehnung an den Titel eines Aufsatzes von Otl Aicher genannt. Nach von Borries sei es höchste Zeit, Design nicht länger allein nach ästhetischen Gesichtspunkten zu bewerten. Es bedürfe
heute vielmehr einer politischen Designtheorie, um die Bedingungen, unter denen die Menschen leben, relevant zu gestalten. Als Weltentwerfen in genau diesem Sinne lässt sich auch beschreiben, was in dieser Diskussionsrunde vorgeführt wurde. Umso mehr, als wirklich verantwortlichem Weltgestalten auch die Grenzen des eigenen Tuns bewusst sein sollten. So war es Melanie Kurz, die nicht nur vor totalitären Tendenzen jedes allumfassenden Gestaltungsanspruchs warnte, sondern anhand des Beispiels von Masdar City in Abu Dhabi auch eindrucksvoll aufzeigte: eine Stadt, die eigentlich »die smarteste und intelligenteste der Welt sein wollte« Abgesehen davon, dass Masdar City inzwischen ein ähnliches Schicksal droht, wie dem Berliner Flughafen und sie wohl nie fertig wird, zeichne sich ab, »dass das eine Stadt für Superreiche« werde, an deren Rändern sich Ghettos von Zulieferern und Dienstboten bilden würden. Die smarte Stadt durchgeplant bis zum letzten Nagel entpuppt sich als soziales Desaster. Für eine Architecture engagée, für die Amandus Samsøe-Sattler einsteht, ist ein solchen Modell einer bloßen Investitionsarchitektur selbstredend ein Gräuel. Stattdessen fordert er ein erneuertes Bewusstsein für das Zusammenleben. Ein Bewusstsein, das Differenz aushält, ohne ins Gewaltbereite oder gar Gewalttätige abzugleiten, sondern das gerade aus der Differenz seine Vitalität bezieht. So ist denn auch sein »Traum von der Stadt der Zukunft, eine Stadt der Regulierung und des Experiments«, ein politisch, sozial und architektonisch gestalteter urbaner Raum, dem Freiräume, Durchlässigkeit gleichwohl miteingeschrieben sind. Das Planbare und das Unplanbare, das Chaotische und das Geordnete, das Private und das Öffentliche sind kategoriale Eckpunkte einer jeden von demokratischen Prinzipien geleiteten Stadtplanung.

Wie smart ist smart?

Doch gerade die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen drohen immer mehr zu verschwimmen. Unsere gewachsene Vorstellung von Urbanität, basiert auf einer ganz bestimmten Beziehung von privat und öffentlich, die sich auch architektonisch manifestiert hat. Was wir heute jedoch vorfinden, ist das Durchdringen unseres Alltags und unserer Privatsphäre mit der digitalen Welt. So fokussierte Dr. Silke Claus von bayern design, dem Veranstalter der MCBW, in ihrer Wortmeldung die Zukunft der »Smart City« am Beispiel von Japan und Korea mit kritischem Blick. »Was ist, wenn ich als Bürger eine erfasste Größe bin, die sich schon an der Wohnungstür in ein System anmeldet oder verabschiedet? Ein System, das weiß, wo ich mich aufhalte, ob es mir gut geht, ob ich einen digitalen Arzt in mein Wohnzimmer hole und so weiter? Was macht das mit uns und was macht das mit unserem  Verhalten und unserem Leben in der Stadt?« Eine spekulative Fragestellung, gewiss, gleichwohl rührt sie am Kern dieser und ähnlicher Diskussionen, die heute an vielen Stellen in Europa geführt werden.

Diskussionen nämlich, die, wie diese den Themenkomplex Digitalisierung, Privatheit und Demokratie zumindest im Subtext behandeln. Freilich verlangsamen solche Diskussionen die Umsetzungsprozesse, auf die hierzulande die Industrie so drängt, während anderswo schon längst gehandelt wird. Aber die Kosten können beträchtlich sein. Der Mobilitätsexperte Fritz Frenkler hielt dafür ernüchternde Fakten bereit. »Smart Cities« so Frenkler gäbe es längst in Asien. Städte, in denen der Nahverkehr über selbstfahrende, intelligente Fahrzeuge abgewickelt werde. Städte, die hochtechnisierte Innovationszentren sind und in denen die wesentlichen Unternehmen sitzen, die die Digitalisierung in jeder Richtung vorantreiben. Dabei werde etwa in China nicht lange gefragt, ob Datensätze von Privatpersonen abgegriffen und verwertet  werden dürfen. Und gerade China ist es auch, das heute bei der KI federführend ist, denn die Menge an Daten, die Entwicklern zur Verfügung stehen, sind vital für die Entwicklung künstlicher Intelligenzen. Demokratie, so Frenkler kommt hier gefährlich an ihre Grenzen, wo sie zum Wettbewerbsnachteil auf den globalen Märkten geraten könnte. Ein veritables Dilemma, das nicht so ohne weiteres aufzulösen sein dürfte. Genau deswegen sind aber Diskussionen wie diese wichtig, bei aller impliziten Langsamkeit der Meinungsbildungsprozesse, die dabei in Gang gesetzt werden. Es müsste nur mehr davon geben und lautere, noch öffentlichere und politischere auf allen Ebenen, dann wird sich Ruedi Baurs Utopie vielleicht doch noch einlösen:

2060 werden wir hoffentlich post-nationalistisch, post-branding und post-liberal sein und endlich nicht mehr die Konkurrenz in den Vordergrund stellen sondern die Solidarität. Also geht es darum, neue Relationen zu herzustellen. Für mich ist das die Zukunft von Design. Wie müssen ein ›Design der Relationen‹ und nicht ›Design der Konkurrenzen‹ schaffen.

 

 

MCBW 2019

Weitere Veranstaltungen und Literatur zum Thema, z.B.

Designing the Future of Urban - Who’s your city?

Individualisierung, Smart Mobility oder Pop-up-Services verändern nicht nur unsere Städte, sondern auch uns Menschen grundlegend. Lassen Sie uns bewusst die Zukunft der Städte erforschen.
Mi. 13.03.2019 Link zum Event

Smart Living - no escape

Creative Jam (ab 16 Uhr) mit Adobe zum Thema "Smart Living" und anschließende Diskussion der Ideen (ab 19 Uhr) mit Experten aus Design, Technologie und Forschung.
Mi. 13.03.2019 Link zum Event

SLOW DOWN WALK – Genuss-Spaziergang für das gute Leben
München mal anders erleben: eine Tour, die auf die kleinen Dinge in der Stadt aufmerksam macht, Bewusstsein für Details schafft und Nachhaltigkeit im turbulenten Stadtleben hochhält.
Sa. 16.03.2019 Link zum Event

Städte richten sich nicht nach den Menschen aus
Der Soziologe Richard Sennett über das Problem mit Autos in Großstädten, warum Schulen an Stadtviertel-Grenzen liegen sollten und was die Berliner Kantstraße so besonders macht.
Link zum SZ-Artikel

Panel

Prof. Fritz Frenkler

Fritz Frenklerarbeitete nach seinem Diplom zum Industrial Designer an der HBK Braunschweig zunächst bei frogdesign Deutschland und USA. 1986 übernahm er den Aufbau und die Leitung von frogdesign Asien in Tokio. Von 1992 bis 1999 war er Geschäftsführer der wiege Wilkhahn Entwicklungsgesellschaft, im Anschluss Designchef der Deutschen Bahn AG und Geschäftsführer der Deutschen Bahn Medien GmbH. Neben seinem eigenen Unternehmen f/p design gmbh, leitet er die IF Product Design Award Jury, ist iF Vorstandsmitglied und Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Baukunst. 2005 wurde Fritz Frenkler zum Honorarprofessor im Studiengang Industrial Design an der HBK Braunschweig ernannt. Seit 2006 ist er Universitätsprofessor für den Lehrstuhl Industrial Design, Fakultät für Architektur an der Technischen Universität München (TUM).

Panel

Prof. Melanie Kurz

Melanie Kurz ist seit 2008 Professorin für Designtheorie und Designgeschichte am Fachbereich Gestaltung der FH Aachen. Davor war sie als Creative Director für Designstrategie und User Interface Design bei Signce Design, vormals Ziba Europe, tätig. Sie studierte Produktgestaltung (Diplom) und Kommunikationsplanung (Master of Arts) an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Ihre Promotion erfolgte an der Universität Duisburg-Essen, am Lehrstuhl für Designwissenschaften. Zu ihren beruflichen Stationen zählt unter anderem das Forschungs- und Innovationszentrum der BMW AG in München. Der Forschungsschwerpunkt der Designwissenschaftlerin liegt auf dem Gebiet des Produktdesigns mit besonderem Augenmerk auf entwurfsprozessualen Aspekten.

Panel

Ruedi Baur

Ruedi Baur hat den Beruf des Grafikers bei Michael Baviera in der Schweiz erlernt, wo er 1979 an der Schule für Gestaltung in Zürich sein Diplom in Grafikdesign erworben hat. Nachdem er 1983 in Lyon das Atelier Bbv gegründet hat, wurde er 1989 Mitbegründer des interdisziplinären Netzwerkes Intégral Concept und leitet seither die Ateliers Intégral Ruedi Baur Paris, Zürich und das Laboratoire Irb. Lehrtätigkeiten u. a.: Von 1989 bis 1996 koordinierte er in Lyon den Fachbereich Design an der École des Beaux-Arts. 1995 wurde er Professor in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, deren Rektor er von 1997 bis 2000 war. Zwischen 2004 und 2011 führte er das von ihm gegründete Forschungsinstitut Design2context an der Zürcher Hochschule der Künste und ab 2011 das kritische Forschungsinstitut und Netzwerk Civic City.

Panel

Julia Peglow

Julia Peglow studierte Visuelle Gestaltung mit Schwerpunkt Neue Medien an der HfG Schwäbisch Gmünd und am Ravensbourne College of Art and Design in London. Sie arbeitete als strategische Beraterin in Branding-Agenturen wie MetaDesign London/Berlin, KMS Team und als Mitglied der ersten Stunde in Erik Spiekermanns United Designers Network. Als Geschäftsführerin der Marken-und Designagentur Zeichen & Wunder war sie an der Entwicklung der Erscheinungsbilder für München Tourismus und die Münchner Olympia-Bewerbung 2018 beteiligt. 2015 wechselte sie als Geschäftsführerin zu icon incar, Design Consultancy für Automotive User Experience. Heute berät sie Unternehmer und Gründer und schreibt als Autorin regelmäßig über Designthemen, zum Beispiel in ihrem Designblog.

Diary of the digital age

Panel

Amandus Samsøe Sattler

Amandus Samsøe Sattler ist Architekt und seit seinem Diplom 1985 an der Technischen Universität München selbständig tätig. Er ist Founding Partner des Architekturbüros‚ Allmann Sattler Wappner Architekten‘ in München. Lehraufträge für Architektur und Städtebau zum Beispiel an der École Nationale Supérieur d’Architecture »Semaine Internationale«, Frankreich 2007, Vertretungsprofessur für Corporate Architecture an der Fakultät für Architektur, CIAD Institut, Fachhochschule Köln von 2009 bis 2013 und an der Akademie der Bildenden Künste in München von 2005 bis 2015. Sattler ist Mitglied des Gestaltungsbeirats der Stadt Wiesbaden, der Stadt Oldenburg und des Präsidiums der DGNB sowie im BDA und im Werkbund. Vielfache Mitarbeit in internationalen Jury, außerdem Workshops, Gastkritiken, Publikationen und Vorträge.

Moderation

Boris Kochan

Boris Kochan ist Präsident des Deutschen Designtag e.V., dem Dachverband der Berufs-und Fachorganisationen sowie Institutionen des Designs in Deutschland, Sprecher der Sektion Design im Deutschen Kulturrat e.V., Präsident des weltweit agierenden, einzigen Projektes für nicht-llateinische Schriften GRANSHAN Foundation e.V., Vorsitzender des Beirats und Ehrenmitglied der europaweit größten typografischen Vereinigung tgm – Typographische Gesellschaft München e.V. und geschäftsführender Gesellschafter der Branding-und Designagentur KOCHAN & PARTNER in München und Berlin.

Moderation

Ulrich Müller

Ulrich Müller ist Autor und Musiker. Er hat über 100 Radio-Features über zeitgenössische Musik geschrieben, in denen er auch das Verhältnis von Musik zur Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Philosophie thematisierte. Er kuratierte Konzertreihen mit experimenteller Musik, war Gastkünstler am ZKM Karlsruhe und unterrichtete an der HdK Berlin und der HFF München. Neben internationalen Engagements als Komponist präsentierte er seine Arbeiten u.a. am Art Institute of Chicago und an der Columbia University/New York.

Weitere MCBW STORIES

  • Spaziergänge mit Kakadu.
    Zum Schlüsselbild der MCBW 2019

  • Unser täglich Brot gib uns ...
    Ein Perspektivwechsel

  • Maßgeschneiderte Produkte – Styliamo


Hat Ihnen die Story gefallen? Haben Sie Fragen oder Anmerkungen dazu? Melden Sie sich gerne bei uns.

bayern design Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Landeshauptstadt München if design bmw group steelcase stroeer IHM Internationale Handwerksmesse Landkreis Miesbach DETAIL form home mucbook Münchner Feuilleton novum W&V
Das Programm der MCBW wächst kontinuierlich. Änderungen bleiben selbstverständlich vorbehalten.
Für Bilder, Texte und Inhalte der einzelnen Veranstaltungen auf dieser Webseite sind ausschließlich die jeweiligen Veranstalter verantwortlich.