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Pressemitteilungen

+++ Die MCBW findet vom 5.-13. März 2022 statt

+++ Das Jahresthema vereint Sehnsucht und Design

+++ Anette Lenz entwirft das Keyvisual der MCBW 2022

+++ Jetzt anmelden: Bewerbungsstart für Programmpartner*innen

München, den 16. September 2021 | Die Planung für die Munich Creative Business Week (MCBW) im kommenden Jahr ist in vollem Gange und die Vorstellung des neuen Keyvisuals von Anette Lenz ist ein großer Meilenstein auf dem Weg zur langen Woche des Designs 2022. Vom 5.-13. März findet die von bayern design organisierte Designwoche unter dem Leitthema „Moving Horizons“ an verschiedenen Orten in München statt und lädt zu vielseitigen Workshops, Konferenzen, Symposien, Webinaren, Ausstellungen und Streams ein. Interessierte Programmpartner*innen können sich ab sofort bewerben und somit Teil des Events werden.

Moving Horizons – Sehnsucht trifft auf Design

Das vergangene Jahr war geprägt von großer Sehnsucht. Sehnsucht nach Normalität, Sehnsucht nach Balance und vor allem Sehnsucht nach Antworten auf viele gesellschaftliche Fragen. Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit und die Gleichberechtigung aller sind allgegenwärtig und mittlerweile fester Bestandteil des gesellschaftlichen Diskurses. Design ist hierbei der Spiegel der Gesellschaft, Treiber von Veränderung und wichtiger Impulsgeber: „Designer*innen nehmen die Sehnsucht der Menschen als Aufgabe an, entdecken überraschende Zugänge und machen sie erlebbar. Die MCBW 2022 fokussiert die Themen, die unsere Gesellschaft heute und morgen bewegen. Sie blickt jenseits des Horizonts. Sie verbindet Sehnsucht und Design und gibt innovativen Lösungen Raum“, sagt die neue bayern design Geschäftsführerin Nadine Vicentini. Mit dem Schwerpunktthema „Moving Horizons“ will die lange Woche des Designs 2022 eine Plattform für Sehnsuchtsorte sein. Sie will Horizonte durch Design erweitern, hinterfragen, verschieben und Bekanntes wie Unbekanntes entdecken.

Keyvisual – Anette Lenz verbildlicht die MCBW 2022

Hinter dem Keyvisual der MCBW 2022 steckt die deutsche Grafikdesignerin Anette Lenz, eine der einflussreichsten Gestalter*innen der Gegenwart. Die in Paris lebende Designerin ist unter anderem für ihr besonderes Spiel mit Typographie und Farbe bekannt und steht für eine neue Form der visuellen Kommunikation im öffentlichen Raum. Ihre Interpretation des Leitthemas „Moving Horizons“ greift den Wunsch nach Veränderung visuell auf, die unsere Gesellschaft erfasst hat: Schriftanmutungen verändern sich, das Zarte gewinnt an Stärke, das Schwere löst sich im Leichten auf, Buchstaben dehnen sich in der Horizontalen. Dadurch werden neue Zugänge, Zwischenräume, Möglichkeiten sichtbar. Vertikale Flächen strukturieren und rhythmisieren den Raum. Das vielfarbige System ist komplementär angelegt, es zeigt durch die variable Überlagerung eine spürbare Tiefe und starke Kontraste. Diese stehen nicht gegeneinander, sondern kommen miteinander ins Gespräch. „Die Intention hinter dem neuen MCBW Keyvisual war es, mit grafischen Mitteln Transformation und Emotion zu visualisieren und eine Art Neuanfang ganz nach dem Motto ‚Back to Basics‘ darzustellen. Text kann so zum Bild werden und Farbe, Struktur und Linien verbinden“, erklärt Anette Lenz. Das Keyvisual wird je nach Kanal auch in animierter Form eingebunden werden, dadurch entfaltet es seine organische Natürlichkeit und bewegliche Dynamik.

Hybride Veranstaltungsformate haben sich bewährt

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens und angetrieben durch die Corona-Situation, fand die MCBW im vergangenen Jahr erstmals sowohl digital als auch analog statt. Mit vielen kreativen Konzepten konnten Besucher*innen das Programm unter dem Jahresthema „Shaping Futures by Design“ in Form von Webstreams, virtuellen Ausstellungen und Design-Spaziergängenhautnah sowie aus der Ferne erleben. Damit hat Deutschlands größter Designevent neue Wege eingeschlagen. Lisa Braun, Leiterin der MCBW, bewertet die Entwicklungen positiv: „Wir haben im vergangenen Jahr viele Veränderungsprozesse durchlaufen – sei es hinsichtlich der Gestaltung der Events oder durch die interne Neuaufstellung im MCBW-Team. Inspiriert von den sehr guten Erfahrungen der vergangenen MCBW freuen wir uns nun auf die kommende lange Woche des Designs, die den Blick auf neue Horizonte und darüber hinaus wirft.“ Digitale Veranstaltungsformate bleiben dabei integraler Bestandteil der kommenden Designwochen.

Neue Programmpartner*innen gesucht!

Trotz Pandemie war die MCBW 2021 reich an Inhalten und Strahlkraft. Über 90 Partner*innen waren mit ihren Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen ein essenzieller Teil des Events und ein Garant für gelebte Vielfalt. Als Netzwerk, Plattform und Multiplikator vereint die MCBW Unternehmen, Agenturen sowie Gestalter*innen aus Design, Marketing und Architektur und bietet ihnen neben einem Programmplatz viele weitere Vorteile. Auch für das Jahr 2022 gibt es verschiedene Partner-Packages zur Auswahl und das MCBW-Team freut sich auf alle Bewerbungen, die bis zum 1. Dezember 2021 eingehen. Weitere Detail-Informationen zu den möglichen Leistungen und zur Anmeldung gibt es hier und auf der MCBW-Homepage.

Über die MCBW

Die MCBW wird von der bayern design GmbH ausgerichtet und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie von der Landeshauptstadt München gefördert. bayern design unterstützt die Umsetzung der Designförderung des Freistaats Bayern und fördert die Vernetzung von Designer*innen und Interessensgruppen aus allen Disziplinen, Unternehmen, Hochschulen, Institutionen und Verbänden – getreu dem MCBW Leitmotiv „Design connects!“. Das Leitmotiv bildet zusammen mit den beiden MCBW Programmbereichen CREATE BUSINESS!, für das Fachpublikum sowie DESIGN SCHAU!, für die designaffine Öffentlichkeit, den Rahmen der Designwoche.

  • Die vorwiegend virtuell veranstaltete Munich Creative Business Week gilt in der Corona-Pandemie als Leuchtturm und Vorbild der Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Über 120 digitale und hybride Workshops, Konferenzen, Symposien, Webinare, Ausstellungen sowie Streams

München, den 18. März 2021 | Die jährliche Munich Creative Business Week (MCBW) beging dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum – und das größtenteils digital und hybrid. Dafür hat der größte Designevent Deutschlands an neun Tagen eine virtuelle lange Woche des Designs veranstaltet und mit einem neu geschaffenen digitalen „Raum“ nicht nur geografische und zeitliche Barrieren aufgebrochen, sondern auch komplett neue Formate auf den Weg gebracht. Die MCBW gilt damit als beispielhafter Lichtblick in der Corona-Pandemie und zeigt einmal mehr die Bedeutung und Strahlkraft der Kreativ- und Kulturwirtschaft auf.

Matthias Horx: Designer*innen als Agent*innen der Zukunftsgestaltung

Das Schwerpunktthema der diesjährigen MCBW war „Shaping futures by Design“ – hierzu hat der Zukunftsforscher und Gründer des Zukunftsinstituts Matthias Horx beim digitalen MCBW Empfang aus der BMW Welt in einem Vortrag den rückwärtsgewandten Blick auf die Zukunft in Form der „Re-Gnose“erklärt: „Es kann hilfreich sein, geistig ins Morgen zu springen und uns rückwärts zu fragen, wie wir dort hingekommen sind. Durch die Re-Gnose treten wir in eine produktive Beziehung zur Zukunft. Designer*innen nehmen dabei die wichtige Rolle von Agent*innen ein, indem sie die Gesellschaft und Industrie auf dem Weg dorthin begleiten.“

10 Jahre MCBW: Ein gelungener Transformationsprozess

Findet die MCBW normalerweise hauptsächlich im Münchner Stadtgebiet und in der Partnerregion Landshut statt, hat sie sich dieses Jahr zum zehnjährigen Jubiläum eine virtuelle Plattform eröffnet, die auch in Zukunft teilweise fortgeführt werden wird: „Die MCBW und unsere Branche leben von dem persönlichen Austausch und Netzwerken vor Ort. Nichtsdestotrotz sehen wir die Verbindung von Analog und Digital auch künftig als große Bereicherung an – darüber ist es uns zum Beispiel möglich, unsere Community auf nationaler und internationaler Ebene noch stärker zu erweitern und eine neue Form der Vernetzung zu schaffen. Zusätzlich können durch die Kombination von Digitalem und Analogen neue Formate mit einem noch größeren Mehrwert entstehen“, sagt Lisa Braun, Leiterin der MCBW.

Neue Formate: Verbindung von Digital und Analog

Ein erfolgreiches Beispiel für ein neues Format war der DESIGNWALK, der gut angenommen wurde und positives Feedback erntete: Der Spaziergang verband verschiedene analoge Stationen im Münchner Kunstareal wie die Videoinstallation DIS CONNECTED oder den Ausstellungscontainer MCBW POP UP und bot an jeder Station einen QR-Code mit digitalen Hintergrundinformationen wie Interviews an. Für den Spaziergang, der zu jeder Tageszeit an den neun Tagen ohne Anmeldung gegangen werden konnte, war lediglich ein Smartphone notwendig. Auch die interaktive Lichtinstallation von Jan Kuck und die Video-Performances von Miro Craemer im Westpark waren ein gelungenes Beispiel für die Verbindung von Analog und Digital: Über die Website timematters.art konnten Kunstbegeisterte, Familien und Spaziergänger ihre Herzenswünsche auf die Frage „What would you change?“ einschicken und ihre Antworten vor Ort auf den Wasser-Screen projizieren lassen. Die meisten Besucher*innen verzeichneten allerdings die verschiedenen digitalen Konferenzen, Workshops und Livestreams auf der MCBW Website.[1]

Gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wert der MCBW

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie betont: „Die MCBW ist ein ganz besonders wichtiger Lichtblick für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Der rege Zuspruch für die vielen digitalen Formate stimmt mich optimistisch für die Zukunft. Insbesondere die große Bandbreite der Themen zeigt, wie wichtig die Branche für die Bewältigung der vielen aktuellen Herausforderungen ist. Ich freue mich sehr, dass wir als Wirtschaftsministerium dieses Branchentreffen jedes Jahr unterstützen!“ Mit einer Bruttowertschöpfung von 20,3 Mrd. Euro betrug der Anteil der Kreativ- und Kulturwirtschaft in Bayern 3,6 Prozent der gesamten Wertschöpfung Bayerns. Damit erzielt sie nach der Automobilbranche mit 7,9 Prozent und dem Gesundheitswesen mit 7,7 Prozent den dritthöchsten Beitragswert unter den Vergleichsbranchen.[2]

Über die MCBW

Die MCBW wird von der bayern design GmbH ausgerichtet und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie von der Landeshauptstadt München gefördert. Die BMW Group, Steelcase und Ströer unterstützen die MCBW maßgeblich als Partner.

[1] Zahlen zur Teilnahme liegen Ende März vor und können unter pressoffice @ mcbw.de angefragt werden

[2] Siehe Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht